Donnerstag, 5. Juli 2018

Senderhirsche Marianne und Franz eines natürlichen Todes gestorben

Die Untersuchungen zum Tod der beiden Sendertiere Marianne vom Mannsloh und Franz vom Dietersberg sind abgeschlossen.

Das Alttier Marianne, welches am 7. Februar 2017 besendert worden ist, wurde am 15.03.2018 von dem bereits seit November 2017 im Gebiet nachgewiesenen Wolfsrüden GW852m gerissen. Zu diesem Ergebnis kam nun die genetische Analyse eines Abstrichs, welcher am Senderhalsband von Marianne genommen wurde. Die Analyse wurde durch das Senckenberg-Institut im Auftrag des Umweltministeriums duchgeführt.

Der Hirsch Franz, der am 15.03.2018 besendert und Ende Mai 2018 tot aufgefunden wurde, ist an inneren Verletzungen gestorben. Bei der Untersuchung des Hirsches am Chemischen Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Freiburg wurde „eine Harnblasenruptur nach Verlegung der Harnröhre durch einen nicht näher definierbaren Materialpfropf als Erkrankungs- und Todesursache diagnostiziert“ (Befundmitteilung vom 11.06.2018, Aktenzeichen A18132963/L70-xs 664). Aufgrund der Verstopfung der Harnröhre kam es zum Urinrückstau, infolgedessen die Harnblase gerissen ist.

Aktuell senden nun noch 26 Tiere Daten. Eine Übersicht über die Sendertiere finden Sie hier.

Sollten Sie einen toten Senderhirsch finden, rufen Sie uns bitte umgehend an (+49 (0) 175 22 365 46). Bitte schneiden Sie das Senderhalsband auf keinen Fall durch! Hier finden Sie weitere Informationen, was in solch einem Fall zu tun ist. Vielen Dank!

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