Mittwoch, 18. Oktober 2017
Rotwild und Mensch – Befragung im Nordschwarzwald – 2.000 Briefe versandt
Um die Sichtweisen und Interessen der Menschen im Rotwildgebiet bei der Entwicklung einer Rotwildkonzeption berücksichtigen zu können, wurde ein vierseitiger Fragebogen entwickelt. Dieser enthält Fragen zur Einstellung zu Rotwild und zu Wildtieren allgemein. Außerdem können die Befragten verschiedene jagdliche und waldbauliche Methoden bewerten. Sie werden auch gebeten eine Einschätzung zu anderen Personen und Interessengruppen im Rotwildgebiet abzugeben. Für jagdlich aktive Personen wurde zusätzlich ein doppelseitiger Fragebogen entworfen, mit dem die jagdliche Motivation und die Bewertung verschiedener Aspekte der Rotwildjagd untersucht werden.
Die Entwicklung der Fragen erfolgte auf Grundlage wissenschaftlicher Theorien und Modelle zur Wahrnehmung und Bewertung von Rotwild und Wildtieren sowie zum Wildtiermanagement und zur Akteursanalyse. Gleichzeitig wurden die regionalen Gegebenheiten im Rotwildgebiet berücksichtigt und die bisherigen Ergebnisse aus dem Beteiligungsprozess sowie den bereits geführten Interviews einbezogen.
Zusammen mit einem frankierten Rücksendeumschlag wurden die Fragebögen nun an 2.000 Personen versandt, die im Rotwildgebiet leben oder tätig sind. Die Stichprobe umfasst Personen aus den Bereichen Grundeigentum, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Jagdpacht und -ausübung, Forst- und Naturschutzverwaltung sowie Tourismus und auch Personen aus den Gemeinderäten und aus organisierten Interessengruppen (Naturschutz, Jagd u. a.).
Erhebung und Auswertung erfolgen anonymisiert, das heißt, es wird kein Rückschluss auf Einzelpersonen möglich sein. Die Befragung endet am 30. November 2017, anschließend werden die Daten der zurückgeschickten Fragebögen digitalisiert und statistisch ausgewertet.
Bei Fragen zur Studie können Sie sich gerne mit Herrn Ehrhart in Verbindung setzen (stefan.ehrhart
forst.bwl.de, 0761 / 4018 - 476).

